Wir starten unsere Reise ab Albir und fahren in das kleine Dorf Sumacàrcer, durch das der Fluss Júcar fließt.
Von Albir aus beträgt die Fahrzeit etwa 1 Stunde und 45 Minuten. Wenn du also eine längere Strecke zurücklegen musst, solltest du früh genug losfahren.
Von Jávea sind es 110 km, von Moraira 118 km und von Altea 129 km.
Es gibt mehrere mögliche Routen. Wir haben uns dafür entschieden, über Benissa und Oliva zu fahren.
Floaten ab Sumacàrcer
Mitte August, wenn die Temperaturen an der nördlichen Costa Blanca angenehme Höhen erreichen, suchten wir mit Familie und Freunden nach der perfekten Möglichkeit, uns abzukühlen. Fündig wurden wir etwas weiter im Landesinneren, im kleinen Dorf Sumacárcer. Dort ließen wir uns auf dem Río Júcar treiben.
Kostenlos parken kannst du an folgender Adresse:
Carrer de Pere Selva, Maps
Zu Fuß vom Dorf zur Staumauer.
Sumacárcer liegt wunderschön am Ufer des Júcar in der Provinz Valencia. Es ist ein ruhiges, authentisches Dorf, das selbst in der Hochsaison überraschend wenig touristisch wirkt. Wir parkten im Dorf und gingen mit unseren Schwimmreifen unter dem Arm etwa eine halbe Stunde in Richtung Staumauer, dem Ausgangspunkt unserer Float-Tour.
Der Spaziergang
Schon der Spaziergang selbst war ein Genuss: durch eine ruhige, grüne Landschaft mit Blick auf den Fluss, die umliegenden Hügel und die Obstplantagen.
Gemeinsam die Ruhe genießen.
Schwimmreifen
Achte darauf, einen guten Schwimmreifen mitzunehmen. Es gibt Schwimmreifen in verschiedenen Größen. Probiere gegebenenfalls ein paar Tage vor der Abreise aus, welcher am bequemsten ist. Es gibt auch Schwimmreifen mit integrierten Haltegriffen.
Wasserdichte Handyhülle
Wenn du mit deinem Handy Fotos machen und etwas Bargeld für ein Getränk am Ende der Float-Tour dabeihaben möchtest, solltest du eine wasserdichte Handyhülle mitnehmen, die du bequem um den Hals tragen kannst.
Startpunkt der Float-Tour an der Staumauer.
Als wir an der Staumauer ankamen, Maps stiegen wir ins kühle Wasser. Das Gefühl war sofort herrlich. Das Wasser des Júcar ist klar und hat im August genau die richtige Temperatur, um die Hitze des Tages zu vergessen.
Zeit zum Entspannen.
Was uns besonders auffiel, war, wie entspannt sich alles anfühlte. Kein Trubel, keine laute Musik, keine Warteschlangen. Nur der Fluss, die Natur und wir. Zwischendurch machten wir Fotos und ließen uns einfach ganz ruhig treiben, während uns die Sonne ins Gesicht schien.
Natur pur.
Die meiste Zeit ist das Wasser ruhig und friedlich. Die Umgebung ist überraschend still – selbst mitten im Sommer. Man hört hauptsächlich das Wasser, die Vögel und das Lachen der eigenen Gruppe.
Der Endpunkt der Route liegt wieder im Dorf Sumacàrcer. Achte darauf, an der richtigen Stelle aus dem Wasser zu gehen. Direkt dort gibt es eine gemütliche Terrasse, auf der du eine Tapa und ein Getränk genießen kannst.
Zweite Runde.
Wir haben zwei Runden gemacht. Eine Tour dauerte etwa eine Stunde. Man lässt sich einfach von der Strömung treiben und steuert zwischendurch ein wenig mit den Händen oder Füßen.
Achtung: Das Wasser sieht ruhig und ungefährlich aus. Die Strömung unter der Wasseroberfläche kann jedoch ziemlich stark sein. Versuch einmal, im flacheren Wasser stehen zu bleiben – du wirst die kräftige Strömung schnell spüren, sofern du überhaupt stehen bleiben kannst.
Für die Wagemutigen.
Auf halber Strecke kannst du kurz aus dem Wasser steigen und von einem Felsen ins Wasser springen. Aber natürlich gilt: auf eigene Gefahr! 😆
Ab ins Wasser.
Sumacàrcer
Sumacàrcer ist ein kleines Dorf und eine Gemeinde in der Comarca Ribera Alta in der Provinz Valencia (Comunidad Valenciana, Spanien).
Es liegt am Fluss Júcar (Xúquer), auf einer Terrasse am Ufer und ist von Bergen umgeben. Das Dorf hat etwa 1.000 Einwohner und eine Fläche von rund 20 km². Die offizielle Sprache ist Valencianisch.
Es handelt sich um ein typisch ländliches, malerisches Dorf mit landwirtschaftlicher Vergangenheit, einer wunderschönen Natur mit Wanderwegen und Flussufern sowie einigen historischen Sehenswürdigkeiten, darunter ein mittelalterlicher Palast.
Iglesia de San Antonio Abad y San Nicolás de Bari
Im Dorf selbst kommt man an der Pfarrkirche Iglesia de San Antonio Abad y San Nicolás de Bari vorbei, die um 1750 erbaut wurde.
An der Fassade befindet sich eine Statue des San Antonio Abad, zu dessen Füßen ein Schwein dargestellt ist. Er gilt als Schutzpatron der Tiere.
Vorbereitung für deine Float-Tour
Schwimmreifen
Achte darauf, einen guten Schwimmreifen mitzunehmen. Es gibt Schwimmreifen in verschiedenen Größen. Probiere gegebenenfalls ein paar Tage vor der Abreise aus, welcher am bequemsten ist. Es gibt auch Schwimmreifen mit integrierten Haltegriffen.
Pumpe für den Schwimmreifen
Nimm eine gute Pumpe mit, um deinen Schwimmreifen aufzupumpen. Es gibt auch 12-V-Pumpen, die du im Auto anschließen kannst.
Wasserschuhe
Sorge für gute Wasserschuhe. Vom Dorf aus ist es ein gutes Stück zu Fuß bis zum Startpunkt der Float-Tour. An Stellen, an denen du im Wasser stehen kannst, liegen häufig Steine. Wasserschuhe sind daher wirklich empfehlenswert.
Wasserdichte Handyhülle
Wenn du mit deinem Handy Fotos machen und etwas Bargeld für ein Getränk am Ende der Float-Tour dabeihaben möchtest, solltest du eine wasserdichte Handyhülle mitnehmen, die du bequem um den Hals tragen kannst.
Handtuch
Nimm ein Handtuch mit, damit du dich nach der Float-Tour am Auto abtrocknen und trockene Kleidung anziehen kannst.
Schutz für Kopf und Gesicht
Schütze dein Gesicht und deinen Kopf mit einem guten Sonnenhut oder einer Cap.